Füllstand: obere Schulter
perfekt gelagert (bis 2013 in gepflegtem Weinkeller unter optimalen Bedingungen von erfahrenem Sammler)
Differenzbesteuert nach §25a UStG
Füllstand: mittlere Schulter
perfekt gelagert (bis 2013 in gepflegtem Weinkeller unter optimalen Bedingungen von erfahrenem Sammler)
Differenzbesteuert nach §25a UStG
Füllstand: untere Schulter
perfekt gelagert (bis 2013 in gepflegtem Weinkeller unter optimalen Bedingungen von erfahrenem Sammler)
Differenzbesteuert nach §25a UStG
Was ist ein Vin Doux Naturelle?
Die "natursüßen" Weine aus Südfrankreich erleben in den letzten Jahren eine Reniccance unter Weinliebhabern. Bei dieser traditionellen Bereitungsmethode wird die Gärung der Weine nach kurzer Zeit unterbrochen, indem der Kellermeister dem gärenden Most reinen Weingeist zugibt. Auf diese Weise behalten die Weine sehr ausdrucksstarke Primärfruchtaromen. Die Weine sind vergleichbar mit Portwein. Vin Doux Naturelles eigenen sich hervorragend für die weitere Reifung in der Flasche - sie entwickeln mit den Jahren eine sehr komplexe Aromatik und weisen außerordentliche Haltbarkeit auf.
Über das Weinggut: ISOLE E OLENA | TOSKANA
Paolo de Marchi, der Inhaber des Gutes im Herzen des Chianti-Gebietes, hat in den vergangenen Jahren beharrlich daran gearbeitet, die Voraussetzungen für die Produktion von Spitzenweinen zu schaffen und zu verfeinern. Er hält kompromisslos an den Besonderheiten der toskanischen Weinkultur fest, damit sich die Gewächse nicht im Geschmack weltweit mehr und mehr ähneln.
De Marchi hat alte Weinterrassen wiederbelebt und die Reberziehung und Bodenbearbeitung verändert, um beste Qualität produzieren zu können. Im Weinberg setzt er auf sehr kurzen Rebschnitt und erzielt mit dieser besonderen Technik große Erfolge. Inzwischen erntet der Gutsbesitzer Jahr für Jahr höhere Erträge aus seiner akkuraten Arbeit.
Die französischen Rebsorten Syrah, Cabernet Sauvignon und Chardonnay baut Paolo de Marchi lediglich in kleineren Parzellen an, die er unter dem Etikett "Collezione Privata" reinsortig auf den Markt bringt. Dabei verzichtet er auf önologische Spielereien und übertriebenen Barrique-Ausbau, sondern stellt stets den Charakter der Rebsorten in den Vordergrund.
"Es sind Weingüter wie Isole e Olena, die mit ihren Weinen die Identität des Chianti Classico verkörpern. Ich bin diesen Winzern dankbar, dass sie in all diesen Jahren stilistischer Wirrungen so unbeirrt an ihren traditionellen Weinstilen festgehalten haben. Solange es noch solche Weine gibt, spüre ich, dass meine Chianti-Liebe erwidert wird." Andreas März, Merum
Önologe: Marco Chellini
Jahresproduktion: 200.000 Flaschen
Rebfläche: 50 Hektar
Über den Winzer
Andresen
Während nahezu alle großen Portweinhäuser zu
international operierenden, auf Profitmaximierung bedachten Konzernen
gehören, gibt es in Porto noch ein kleines, aber feines Familienunternehmen,
das über einen unschätzbar kostbaren Fundus alter, fassgereifter
Colheita-Ports verfügt. Einige davon stammen sogar noch aus dem 19.
Jahrhundert.
Zum Verständnis: Die Colheita-Ports sind die
"eigentlichen Portweine", die bis zu 150 Jahre im großen Holzfass
verbringen, bis sie abgefüllt werden. Diese leicht mürbe, verzaubert
melancholische Anmutung eines alten Ports ist absolut faszinierend.
Den moderneren Typus hingegen
repräsentieren die dunklen, fast schwarzen Vintage-Ports, die ähnlich
Rotweinen gleich auf die Flasche kommen und dort weiterreifen.
Im Zuge der nahezu sklavischen "Parkerisierung" der Weinwelt, also
der Hinwendung weg von der Subtilität hin zu massiger Konzentration, haben
die Vintage Ports den Colheitas in der Wertschätzung den Rang abgelaufen.
Kaum weniger konzentriert als die Vintage Ports sind die LBVs: LBV steht für
Late Bottled Vintage, das sind quasi die "Zweitweine" der Vintage Ports, die
speziell bei Andresen ein sehr hohes Qualitätsniveau erreichen. Aber das
gilt generell für die Produktpalette des heute von Carlos Flores geführten
Hauses: Hier werden nicht Mengen produziert und einst große Namen
profitmaximierend ausgequetscht, sondern funkelnde Kleinodien der
Portweinkunst mit Ruhe, Behutsamkeit und großem Respekt vor dem in den
großen alten Fässern angesammelten flüssigen Schatz der Vorväter erzeugt.
Über den Winzer
Lake Breeze
Greg Follett, Winemaker aus Leidenschaft, führt das
90 Hektar-Familienweingut zusammen mit seinen zwei Schwestern und zwei
Brüdern in der vierten Generation. Für die Erzeugung von Weinen der
internationalen Spitzenklasse scheut er keinen Aufwand. So ließ er 1998
einen neuen Keller mit kleinen, nach oben offenen Gärbottichen bauen,
die es ihm ermöglichen, sich auf einen traditionellen Stil der
Weinherstellung zu konzentrieren. Und auch die Natur bietet beste
Voraussetzungen: Langhorne Creek liegt eingebettet zwischen den Adelaide
Bergen und dem Lake Alexandria. Das extrem trockene südaustralische
Klima ist durch den Gegensatz von heißen Nordund kalten Südwinden
geprägt. Letztere haben eine längere und damit gleichmäßigere
Reifeperiode zur Folge. Hinzu kommt der besonders reichhaltige, sandige
Schwemmlandboden, der durch das allwinterliche Überfluten mit den
Wassern des Lake Alexandria und des Bremer River entsteht. Da
ausschließlich die besten Trauben der ältesten Rebstöcke ausgewählt
werden, sind maximal 25% der gesamten Ernte für die Weinerzeugung
vorgesehen – der Rest wird an große Kellereien verkauft. Das Ergebnis:
konzentrierte Rotweine mit gewaltiger Fruchtfülle und einem enormen
Reichtum an weichen Tanninen. Grandios ist aber auch der Chardonnay:
Einer der feinsten und lebendigsten aus der Neuen Welt!
So viel Leidenschaft wird belohnt: Lake Breeze ist
einer der höchst ausgezeichneten australischen Erzeuger und erhielt
unter anderem den Titel "Australias Champion Small Winery" und seit 1994
regnete es allein 21 Pokale und 63 Goldmedaillen.
Dagmar Kudszus
Der Borgo La Caccia wird aus der autochthonen Rebsorte Turbiana Lugana hergestellt. Dieser Weißwein hat einen weichen und eleganten Geschmack mit einladenden Aromen von Zitrusfrüchten und Obst.
Am Gaumen trocken und zupackend mit strukturiertem Körper mit schönem Schmelz und lebendiger Frische. Das lange Finish ist geprägt von gelborangefarbenen Zitrusfrüchten sowie einem leicht würzigen Abgang.
Über den Winzer
Balthasar Ress
Stefan und Christian Ress hüten einen kostbaren Schatz.
Denn während andere Winzer sich die Finger danach lecken würden, ein paar
der großen Lagen im Rheingau zu ergattern, sind Vater und Sohn gleich mit 46
Hektar Weinbergen, davon großteils absolute "Filetstückchen", begütert.
In den letzten Jahren hat das Weingut eine rasante Qualitätsentwicklung
genommen und zählt heute zu den besten Adressen im
Rheingau. Die Weine präsentieren sich brillant, mit kristalliner Klarheit
und markanter Rieslingfrucht. Dabei ist es den Winzern gelungen, mit
perfektem Fingerspitzengefühl die Brücke zwischen Tradition und Fortschritt
zu schlagen: So sind ihre Weine langlebig, entwicklungsfähig, mit gutem
Körper und feinem Aromenspiel und leben eben nicht nur von vordergründiger
Frucht, viel Alkohol und Primäraromen. Echte Rheingauer Charaktere eben –
genau wie ihre Schöpfer. Unserer langjährigen Verbundenheit zur Familie Ress
verdanken wir das große Privileg, Jahr um Jahr vor der Abfüllung der Weine
die gesamte Produktion zu verkosten und uns die Sahnestückchen für Sie
heraussuchen zu dürfen. Die Resultate präsentiere ich Ihnen hier mit großer
Freude.
Gerd Rindchen
(WeinNews Dezember 2010)
Weine aus Südafrika
Wein aus Südafrika gilt vielen
Genießern als besonders charakteristisch für die Stilistik aus Übersee.
Das Besondere an diesem Neue-Welt-Land: es entsteht nicht nur
kraftvoller, opulenter roter Wein aus Merlot,
Shiraz oder Cabernet
Sauvignon – fruchtig-frische Weißweine aus Chenin Blanc
oder Sauvignon
Blanc sind ebenso typisch für Südafrika.
Das heiße Klima wird im
Südwesten durch die Nähe zum Meer abgemildert, die Trauben können
optimal reifen und liefern Wein von betörender Güte. In der
eindrucksvollen Landschaft rund um das Kap liegen auch die Weinregionen,
für die Südafrika so berühmt ist: Stellenbosch und
Franschhoek.
Über den Winzer
Fürstlich Castell'sches Domänenamt
Das Fürstlich Castell’sche Domänenamt
war schon einmal Teil des Rindchen-Sortiments. Was sind schon – historisch
betrachtet – 38 Jahre?
Seit auf diesem Weingut 1659
die vermutlich ersten Silvanerreben in Deutschland gepflanzt
wurden, damals noch "Österreicher" geheißen, versteht sich das Fürstlich
Castell’sche Domänenamt als die Wiege der Silvanerkultur in Deutschland und
der Welt. Mit Fug und Recht – denn auf den Keuperböden (Tonstein mit
Gipseinlage) am Steigerwald gedeihen bei Castell bis heute Silvaner,
die mit ihrer Finesse, Klarheit und Brillanz fast alles in den Schatten
stellen, was sonst noch aus dieser Rebsorte erzeugt wird. Auch der noble
Weißburgunder fühlt sich auf Keuper pudelwohl – und erbringt charaktervolle,
klare Gewächse, die sich durch eine ungemein frische, animierende Art
auszeichnen.
Als ich unlängst Björn Probst
kennenlernte, den frisch gebackenen Betriebsleiter des Fürstlich
Castell’schen Domänenamtes, verkündete ich ihm frohgemut, dass ich schon
seit meiner Jugend ein großer Fan der Castell’schen Weine bin. Da der
Jahrgang 2016 hier vorzüglich ausgefallen ist, waren wir uns auch rasch
einig, eine Zusammenarbeit zu beginnen – erstmalig, wie wir dachten.
Kurze Zeit später fiel mir im
Zuge der Archiv-Recherchen zu meinem 40-jährigen Arbeitsjubiläum (ich habe
im April 1977 begonnen, Wein zu verkaufen) eine schreibmaschinengetippte
Weinliste von mir aus dem Jahr 1979 in die Hände – enthalten darin: Zwei
Castell’sche Weine des Jahrganges 1977, unter anderem ein Silvaner. Nun
bekommen wir wieder einen großartigen, geschliffenen Casteller Silvaner und
einen tollen Weißburgunder,
haben also nach nur 38 Jahrgängen Pause wieder eines meiner
Lieblingsweingüter für Sie im Programm. Kurzum: Ein schönes Beispiel von
Kontinuität in einer wechselhaften Zeit!
Gerd Rindchen(WEIN NEWS
Juni 2017)
WEIN DES
MONATS November 2019
Wenn Sie in diesem Monat nur einen Wein kaufen – dann diesen!
2019 Sauvignon Blanc "Old Coach Road", Seifried Estate
»Der Seriensieger« Sauvignons aus Neuseeland sind
weltberühmt, gut, aber teuer. Da grenzt es fast schon an ein Wunder, dass
wir Ihnen seit Jahr und Tag einen der renommiertesten, höchstprämierten und
– last but not least – leckersten Sauvignons des Landes für unter 10 Euro
anbieten können. Dabei hat der Top-Stoff aus dem einst exotischen Nelson, wo
der Österreicher Hermann Seifried 1976 als erster Reben statt Äpfeln pfl
anzte, in den letzten Jahren so ziemlich alles abgeräumt, was ein Kiwi-Sauvi
erreichen kann: "Best Wine in Show" bei Mundus Vini, mehrfach gegen härteste
Konkurrenz die Goldmedaille bei der New Zealand Wine Show – und kaum ist der
2019er in der Flasche, hat ihn Master of Wine Bob Campbell mit 92 Punkten
geadelt. Entsprechend sind die Verhandlungen mit Familie Seifried jedes Jahr
aufs Neue verdammt hart! Die Sensorik: Der frisch aus dem neuen Jahrgang
eingetroffene Paradewein des Weingutes beschert Ihnen in Nase und Gaumen
eine regelrechte Fruchtexplosion: Erst betört Sie sein saftiger Duft nach
Orange, Grapefruit, Mango und Limette. Im Mund ist er ungemein prall und
lebendig und fetzt mit bemerkenswerter Dynamik über den Gaumen. Die saftige
Frucht hallt im Abgang noch lange nach und macht Lust wie Laune. Besser kann
man Frucht und Frische kaum in die Flasche bringen – kein Wunder, dass die
Genießerinnen und Genießer weltweit scharenweise seinen Reizen verfallen!
Gerd Rindchen
Die Farbe ist Rubin-Granat, im Bouquet intensiv und anhaltend. Im Geschmack harmonisch, voll, warm mit einer ausgewogenen Süße. Wunderschönes Tannin-Süßespiel.
Über das Weingut: CA' MARCANDA | Bolgheri
Der Name des Weingutes bedeutet frei übersetzt "Ort der endlosen Verhandlungen" - denn Angelo Gaja und der Vorbesitzer der circa 100 ha Rebläche schienen sich zunächst nicht einigen zu können. Letztendlich konnte Gaja, dem seine großartigen Weine aus dem Piemont weltweite Anerkennung und beste Bewertungen einbringen, das Gut im Herzen der Toskana erwerben. Die Weine von Ca' Marcanda vereinen den unverwechselbaren Stil Gajas mit lokaltypischen Merkmalen des Terroirs der aufstrebenden Region Bolgheri auf einzigartige Weise. Die Weine liefern ein geschliffenes und modernes Abbild der noch recht jungen toskanischen Anbauzone. In dem schönen Weingut in Castagneto Carducci entstehen herrliche Bordeaux-Verschnitte aus den internationalen Sorten Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und ein wenig Syrah. Aus der lokalen Traube Vermentino wird im Verschnitt mit Chardonnay und Viognier auch Weißwein bereitet.
Das Weingut Ca' Marcanda ist ausgesprochen modern - beinahe futuristisch - und großzügig gestaltet. Es verschwindet fast komplett unter der Erdoberfläche, denn Gaja ließ die Kellerei so in einen Berg hineinbauen, dass sie von drei Seiten aus vollständig mit der Landschaft verschmilzt.
"Stilistisch sind die Weine modern, wenn auch nach der noch jungen Tradition von Bolgheri. Volle Frucht, dicht, präziser Einsatz von Holz für Weine, die den Erwartungen voll entsprechen." Gambero Rosso
Önologe: Guido Rivella
Jahresproduktion: ca. 450.000 Flaschen
Feines Bouquet begleitet von Rosenduft. Harmonische tiefgehende Aromen, reife Kirsche und Erdbeere. Aufbauend auf weichen samtigen Tanninen, gepaart mit milder belebender Säure hat dieser Burgunder eine beachtliche Länge und einen nachhaltigen Abgang.
Dieser Wein wird Sie überraschen und verzaubern - der fruchtbetonte, trockene Barbera ist herrlich erfischend durch die feine Kohlensäure und überzeugt mit einer intensiven Kirschnote und feinem Tannin. DER Terrassenwein für Rotweinliebhaber!
Dieser Single Malt Scotch von der Insel Islay wurde in einer Sonderedition abgefüllt und wird nicht lange verfügbar bleiben. Der Whisky reift in alten Oloroso Sherryfässern und begeistert durch Noten von Aprikosen, Orangenzeste und Butterscotch.
Inhalt:
0.5 Liter
(219,80 €* / 1 Liter)
109,90 €*
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